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Über mich 2017-08-22T14:42:21+00:00

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Neurodermitis verstehen

Sabine Schmidt

Schön, dass Sie da sind!

Hier beschreibe ich meinen Weg vom Leiden zum Heilwerden

Geboren wurde ich 1965 in West-Berlin und litt seit etwa meinem dritten Lebensjahr an Neurodermitis. Lange Zeit bestimmte die Krankheit mein Leben, ich war stets mit meiner Haut beschäftigt und suchte verzweifelt nach Möglichkeiten, etwas Linderung zu bekommen. Während meines Studiums in Berlin eskalierte die Haut und das war einer der Gründe, direkt nach dem Abschluss nach Südeuropa ans Meer zu ziehen. Seit 1993 lebe ich auf der Kanarischen Insel Teneriffa und hoffte anfangs, das Leben unter südlicher Sonne würde die Neurodermitis positiv beeinflussen. Zu meiner Enttäuschung stellte ich bald nach meinem Umzug fest, dass die Haut sich schnell an das Klima gewöhnt und kaum gebessert hatte, im Vergleich zu Berlin.

Endlich die Neurodermitis verstehen…

das war lange Zeit mein sehnlichster Wunsch. Zu verstehen, wann diese Krankheit besser wird, wann sie schlimmer wird, wovon sie ausgelöst wird. Deshalb habe lange Zeit gesucht aber einfach nichts gefunden, was mir beim Verstehen helfen konnte oder auch nur zuverlässig eine Besserung brachte. Ich konnte keine Verbindung herstellen zwischen meiner Hautsituation und dem, was ich tat, was ich aß oder mit den Menschen, mit denen ich mich umgab. Es war mir ein Rätsel, was die Krankheit auslöste, verschlimmerte und vor allem besserte.

Ich habe jahrzehntelang alles ausprobiert…

was mir zunächst die Schulmedizin und später alternative und ganzheitliche Ansätze an Behandlungen anboten. Leider hat keine dieser Therapieformen auch nur eine Besserung meiner Haut gebracht. Auf Dauer war das eine extrem frustrierende Erfahrung, denn jeden neuen Versuch startete ich mit großer Hoffnung und war danach nur wieder einmal enttäuscht. Einige Therapieansätze brachten große Beeinträchtigungen meiner Lebensqualität mit sich, wie beispielsweise eine Symbioselenkung zur Sanierung meiner Darmflora, die ich ein Jahr lang konsequent durchhielt. Neben einer sehr restriktiven Diät bekam ich wöchentlich bei meiner Ärztin eine Injektion unter das Schlüsselbein gespritzt, keine angenehme Erfahrung.

Viele Therapien wurden damals von meiner Krankenkasse bezahlt bzw. bezuschusst, doch ich habe auch selbst sehr viel Geld in meine Suche nach Besserung gesteckt. Mein letzter Versuch in diesem Bereich war ein Besuch der Kältekammer, auch eine für mich extrem unangenehme und völlig wirkungslose Therapie. Es war im Winter in Berlin und ich musste immer morgens früh vor der Arbeit in die Rheumaklinik fahren. Dort lief ich dann mit zwei oder drei Patienten der Klinik im Badeanzug mit Ohren- und Mundschutz, Handschuhen, Socken und Sportschuhen in einer eiskalten Kammer im Kreis herum. Die Temperatur betrug Minus 90 Grad und es fühlte sich einfach nur unglaublich kalt an. In der Kammer musste man immer in Bewegung bleiben und hielt es maximal 3 Minuten darin aus. Ich fand es einfach nur furchtbar, selbst jetzt noch, wenn ich nur daran denke!

Der Weg zur Heilung

Nachdem ich erfolglos sämtliche Methoden ausprobiert hatte, die sich mir angeboten haben, ist mir schließlich klar geworden, dass das für mich nicht der Weg zur Heilung sein konnte.

Mir war allerdings schon lange bewusst, dass ich mit der Neurodermitis und dem damit verbundenen Leiden und der phasenweise stark eingeschränkten Lebensqualität nicht dauerhaft leben wollte. Das war auch meine Motivation, immer weiter alles auszuprobieren und trotz Rückschlägen nicht aufzugeben. Auch wenn Ärzte und Experten mir vermittelten, dass ich mich damit abfinden müsse, dass diese Krankheit nicht heilbar sei, wollte ich nicht glauben, dass das auf mich zutraf. Selbst wenn ich wieder eine neue Therapie erfolglos ausprobiert hatte, motivierte ich mich nach kurzer Niedergeschlagenheit erneut und rückte nie lange von meiner Suche nach Heilung ab.

So wandte ich mich schließlich den spirituellen Techniken zu. Zunächst besuchte ich  einen Kurs im Autogenen Training, lernte dann meditieren und absolvierte eine Ausbildung zur Kundalini-Reiki-Meisterin. Während der Reiki-Schulung, die über mehr als eineinhalb Jahre dauerte und intensive innere Arbeit, regelmäßige Meditationen und u.a. völligen Verzicht auf Alkohol beinhaltete, habe ich zunächst zwar keine Besserung der Haut erreicht, aber wertvolle Erkenntnisse über mich gewonnen.

Und im Verlauf dieser Zeit ist mir auch bewusst geworden, dass Heilung nur von innen durch mich selbst kommen kann.

Meine Haut ist meine Verbündete

Ich habe verstanden, dass die Neurodermitis nicht „gegen mich“ ist, ich sie also auch nicht bekämpfen muss, sondern dass sie mir zeigt, dass es in meinem Leben nicht zu meinem Wohl steht. Heute sehe ich sie als Verbündete, als mein zuverlässiges Barometer, das mir immer anzeigt, wenn ich nicht so lebe, wie es mir gut tut.

Zugegebenermaßen nicht immer angenehm, aber absolut zuverlässig meldet sie sich, sobald ich nicht mehr auf meinem Weg bin.

Zwei Situationen in meinem Leben haben mir diese Erkenntnis besonders verdeutlicht: Bis 2007 war ich in einer Arbeitssituation, die mir nicht gefiel und in der ich mich unwohl fühlte. Als ich schließlich den Entschluss fasste, zu kündigen, wurde meine Haut zusehends besser, obwohl ich noch drei Monate durchhalten musste, ehe ich die Arbeit verlassen konnte. Es war also nicht die tatsächliche Situation, die hatte sich noch nicht geändert, wohl aber meine Einstellung dazu, dass das Ende absehbar war.

Vor kurzem hat sich nun das Gegenteil ereignet, meine Haut verschlimmerte sich, obwohl sich im Außen mein Leben nicht groß verändert hatte. Aber ich hatte meine Begeisterung und Zielstrebigkeit für mein Herzensprojekt verloren und das war mir auch bewusst. Trotzdem konnte ich es nicht gleich ändern. Aber meiner Haut bleibt eben nichts verborgen, was in mir vorgeht! Da ich inzwischen jedoch weiß, dass sie mich unterstützt und auf meinen Weg zurück bringen möchte, kann ich heute mit diesen Schüben sehr viel entspannter umgehen, die glücklicherweise auch nicht mehr so schlimm sind wie früher.

Inzwischen kann ich also sagen, dass ich meine Neurodermitis verstehe und ihr dankbar dafür bin, dass sie mich auf meinem Weg so zuverlässig unterstützt.

Mein Anliegen und meine Vision

Meine Motivation für diese Website ist es, meine Erfahrung und die gewonnenen Erkenntnisse mit anderen Menschen zu teilen und ihnen Umwege zu ersparen, die ich gehen musste, um Heilung zu erreichen. Ich möchte einerseits mehr Verständnis für Hautkranke einfordern, diese aber gleichzeitig ermuntern, ihre Heilung selbst anzugehen. Vor allem ist es mir aber ein Herzenswunsch, Anstoß zu geben, neue Wege bei der Behandlung von Krankheiten zu gehen. Hierzu ist es meines Erachtens nötig, das Bewusstsein zu schaffen, dass jeder Einzelne die Verantwortung für sein Wohlergehen hat.

Nicht kratzen waschen! Neurodermitis verstehen und heilen von Sabine SchmidtWie Sie von meinen Erfahrungen profitieren können

Schmökern Sie auf dieser Website, die einen kleinen Vorgeschmack auf das bietet, was Sie in meinem Buch erwartet. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen, die ich hier mit Ihnen teile.

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Ich halte Vorträge und freue mich auf Einladungen zu Veranstaltungen rund um das Thema „Neue Wege zu Gesundheit und Wohlbefinden“. Meine Vorträge und Kurse sind kurzweilig und voll mit praxiserprobten Übungen und Anregungen zum Mitnehmen in den Alltag.

Seit Juni 2017 habe ich eine eigene Kollektion für besonders hautfreundlich verarbeitete Biokleidung entwickelt, mehr erfahren Sie hier.

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Leben!

Sabine Schmidt