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Warum nur Bio-Baumwolle? 2017-04-06T15:49:25+00:00

Warum nur Bio-Baumwolle?

Für Hautkleidung werden ausschließlich Stoffe aus 100% Bio-Baumwolle verwendet, da dieses Material normalerweise von Allergikern und Menschen mit sehr sensibler Haut gut vertragen wird. Ein weiterer Vorteil der Baumwolle ist, dass sie Schweiß aufnimmt und atmungsaktiv ist und dadurch Hautirritationen aufgrund von Schwitzen vermieden werden können. Der Schweiß brennt auf der empfindlichen Haut und besonders auf offenen Stellen und verschlimmert die Symptome der Neurodermitis.

Bluse XaxiraxiGut waschbar und pflegeleicht

Wichtig für Menschen mit Hautproblemen ist außerdem die gute Waschbarkeit, denn wenn man sich mehrmals täglich eincremt, bleibt viel davon in der Kleidung zurück und diese muss entsprechend oft gewaschen werden. Wir empfehlen, die Kleidung von Xaxiraxi bei 30 Grad zu waschen, um lange Zeit Freude an den Teilen und Farbdrucken zu haben. Da die verwendeten Biofarben zwar sehr beständig, aber eben nicht ganz so stabil sind wie chemische Farbstoffe, empfehlen wir, die Teile auf links gezogen im Schongang zu waschen.

Die Bio-Baumwolle ist sehr pflegeleicht und kann nach dem Waschen in Form gezogen und liegend oder auf einem Bügel getrocknet werden, bügeln ist meist nicht nötig.

Das Seiden-Problem

Xaxiraxi verwendet aus verschiedenen Gründen keine Seide. Zum einen vertrage ich selbst sie nicht gut, da ich immer das Gefühl habe, meine Haut atmet unter Seide nicht. Und im Gegensatz zu Baumwolle nimmt Seide auch keinen Schweiß auf. Weitere Argumente gegen Seide sind, dass sie durch Cremes leicht fleckig wird, ihre schlechte Waschbarkeit sowie der sehr viele höhere Preis und die geringere Verfügbarkeit im Vergleich zu Baumwolle.

Trotzdem ist Seide ein sehr edles Material und würde sie gern selber tragen, wenn ich mich darin wohl fühlen würde. Deshalb möchte ich hier einige Hinweise für den Kauf geben, denn bei konventionell hergestellte Seide ist besondere Vorsicht geboten, da  diese sehr stark mit Pestiziden und Chemikalien belastet ist. Seide wird aus dem Kokon der Raupen des Seidenspinners hergestellt, die meisten Seidenraupen ernähren sich von den Blättern des Maulbeerbaumes. Bei der konventionell produzierten Seide werden schon die Raupen mit Medikamenten behandelt und die Maulbeerblätter mit Pestiziden besprüht. Beim Verpuppen stellen die Raupen die Seide in speziellen Drüsen im Maul her, dabei werden für 250 g Seidenfaden rund 3000 Kokons benötigt, das entspricht in etwa 1 kg. Vor dem Schlüpfen werden die Raupen mithilfe von heißem Wasser oder durch Wasserdampf getötet, damit sie ihre Kokons nicht zerbeißen. Da Seide nach Gewicht bezahlt wird, wird diese bei der konventionellen Seidenproduktion mit Kunstharzen und Metallsalzen schwerer gemacht, um eine bessere Rendite zu erzielen. Die Menschen, die in diesen Produktionen vor allem in China arbeiten, sind den dabei eingesetzten Stoffen wie Zinnchlorid, Natriumphosphat und Wasserglas, die Haut, Augen, Schleimhäute und Atemwege reizen, oft schutzlos ausgeliefert. Bei der Verarbeitung zu Kleidung wird die Seide dann, wie viele andere Stoffe auch, „veredelt“. Dabei sorgen Chemikalien für Widerstandskraft, Knitterfreiheit, Glanz, Schmutzabweisung, bessere Farbhaftung. Vieles davon bleibt auch nach dem Waschen in der Kleidung, die wir dann später auf der Haut tragen.

Wer also gern Seide trägt, sollte unbedingt darauf achten, nur Produkte aus Bioseide zu kaufen, deren Produktion nicht von Chemikalien belastet ist und dementsprechend bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen.